25jähriges Jubiläum 1982

Meine neue Schule

von M. Polok, Klasse 5 c

Jedes Jahr kommen ins Lise-Meitner-Gymnasium neue Schüler. Sie beginnen ganz „unten" und werden von den Lehrern und Schülern „die Kleinen" genannt, was sie natürlich bestreiten. Ich begann dieses Jahr auch bei den „Kleinen", und schon nach einigen Wochen merkte ich, dass die „Kleinen" oft die Opfer mancher „Großen" werden. Die „Kleinen" werden festgehalten, ausgelacht, mitgezogen, in Schränke eingesperrt, was die „Kleinen" gar nicht witzig finden.

Es gibt aber auch ein Problem, das viele Schüler haben, das ist das Stillsitzen. Wenn noch dazu der Unterricht langweilig und öde ist, geht es bestimmt jedem in die Knochen. Der Lehrer hat es natürlich am besten. Er darf aufstehen, sich setzen und durch die Klasse gehen. Tröstend ist für den Schüler die Fünfminutenpause. Sauberkeit sollte eigentlich sehr wichtig sein. Wenn man aber den Schulhof nach der Pause betrachtet, kann man sehen, dass das nicht der Fall ist. Nun, man könnte sogar sagen, dass wir uns eine Regel in den Kopf gesetzt haben und die heißt: „Mache den Schulhof schmutzig, laß das Papier fallen, der Hofdienst bringt das wieder in Ordnung!" Es ist dann selbstverständlich, dass der Hausmeister oft mit uns schimpft.

Wir sollten mehr miteinander reden und mehr auf die Mitschüler achten. Vielleicht würden wir dann eine große Gemeinschaft, wo jeder dem anderen hilft.

zur nächsten Seite

zur Übersicht 25jähriges Jubiläum 1982


[ Home | Menschen | Spuren |Kontakt | Impressum ]